E-Ladestation der Zukunft - Industrie Design Award mit INFINEON

Gemeinsam mit unserem Partner INFINEON wurde ein Industrie Design Award ins Leben gerufen, an dem sich die SchülerInnen der 3. und 4. Klasse der Abteilung Industriedesign beteiligt haben. Thema war es, eine E-Ladesäule der Zukunft gemäß den präzisen Vorgaben von INFINEON zu entwerfen, digitalisieren und zu präsentieren. Es wurden 17 verschiedene Projekte und Ideen für die E-Ladesäule der Zukunft eingereicht und die SchülerInnen haben Ihre Ideen und ihre Kreativität zum Thema der Elektromobilität unter Beweis gestellt.

Nun wurden alle Konzeptideen im Rahmen einer großen hybriden Präsentation vorgestellt und die Gewinnerteams wurden seitens der 4-köpfigen Fachjury (3 Mitglieder von Infineon München, 1x Enercharge GmbH, 1x HTL Ferlach) prämiert und vor den Vorhang geholt.  Zudem wurden nicht nur die Plätze 1 – 3 ausgezeichnet, zusätzlich wurde auch ein Sonderpreis seitens Infineon für eine E-Ladesäule vergeben. Dieser Entwurf der SchülerInnen war so beeindruckend und überzeugend, dass dieser ab sofort von Infineon für die Bewerbung und Kampagne für E-Ladesäulen verwendet wird.

Ziel des von Infineon Austria erstmals initiierten Schulwettbewerbes war es, die besten Ideen und Konzepte für die schnellladende E-Ladesäule der Zukunft vor den Vorhang zu holen und zu prämieren.
Sabine Herlitschka Vorstandsvorsitzende Infineon Austria: „Mit den Ideen der Schülerinnen und Schüler haben wir Zukunftsbilder, wie das schnellladende Stromtanken aussehen und mit Bedienfreundlichkeit und Nachhaltigkeit verbunden werden kann. Es zeigt, wie mit praxisnaher Kooperation von Industrie und Bildung kreative Lösungen für Themen am Puls der Zeit geschaffen werden.“

Silke Bergmoser, Direktorin der HTL Ferlach: „Es freut mich besonders, dass es für unsere SchülerInnen des Industriedesigns im Rahmen des Wettbewerbes „Ladesäule der Zukunft“ möglich ist, die Brücken zwischen Technik und Design sowie zwischen Schule und Industrie zu verbinden. Alle waren mit großem Eifer und Engagement dabei. Besonders möchten wir uns bei Infineon für die großzügige Unterstützung des Wettbewerbes im Rahmen der Smart Learning Klassen und bei EnerCharge für die Begleitung in Bezug auf die technischen Hintergründe bedanken.“

Anbei finden Sie nähere Informationen zum Projekt und den Siegerkonzepten

E-Ladesäule der Zukunft
Die Verfügbarkeit einer effizienten und schnellen Ladeinfrastruktur ist ein wichtiger Baustein zur Mobilitätswende und leistet wesentliche Beiträge zur Senkung der CO2-Emissionen. Infineon stellt dafür die zugrundeliegenden Technologien und Leistungshalbleiter bereit. Sie wandeln die Netzspannung auf die Erfordernisse des jeweiligen Geräts effizient um und ermöglichen ein schnelles Laden.

Aufgabe der Schüler*innen war es Design, Form, Haptik, Benutzerfreundlichkeit, die Interaktion zwischen Mensch und Maschine, die Konnektivität – also die Vernetzung zu anderen Applikationen und digitalen Zahlungsmethoden sowie auch die praktische Umsetzung in ihren Ideen zu berücksichtigen. Von allen 17 eingereichten Konzepten gibt es ergänzend kleine Demomodelle, die auch von der fachkundigen Jury genau unter die Lupe genommen wurden.

Jurymitglied Roland Klauss, Entwickler und Geschäftsführer der EnerCharge GmbH, einem europaweit agierenden Hersteller innovativer E-Ladetechnik aus Kärnten: „Ich finde die Idee des Designwettbewerbs großartig und bin begeistert über den sehr praxisorientierten Ansatz und die Motivation der Schüler*innen. Von vielen Ideen bin ich äußerst positiv überrascht und freue mich, ein Teil der Jury sein zu dürfen. Außerdem bin ich zuversichtlich, dass die Kooperation unter allen Beteiligten auch über den Wettbewerb hinaus noch Früchte tragen wird.“

Die Siegerprojekte

Den ersten Platz holt sich Michael Kohlmaier, dessen Konzept bei der Jury insbesondere durch den ökologisch gewählten und regional verfügbaren Werkstoff Holz in Cube-Design-Optik punkten konnte. Der zweite Platz ging an Laura Zemlo und Dominik Bachmayer. Ihr Projekt „NOVA“ beeindruckte durch das geschwungene Design mit hohem Erkennungswert. Den dritten Platz teilten sich zwei Teams: Team eins mit Christin Werkl und Thitiphon Chobjarung designten eine Holz-Stahl-Ladesäule mit intuitiver Nutzerführung. Team zwei mit Raphael Plieschnig und Andreas Quehenberger konzipierten eine E-Ladesäule, die sich vor allem durch Funktionalität sowie Kosteneffizienz auszeichnet. Der vierte Platz ging an Elias Gigacher und Jana Wiltsche für den „Simple Charger“ für die geschwungene Formgebung mit großem Display. 

Weitere Informationen unter: 

DE: https://www.infineon.com/cms/austria/de/presse/GJ2021/Die-E-Ladesaeule-der-Zukunft.html

EN: https://www.infineon.com/cms/austria/en/press/GJ2021/e-charging-station-of-the-future.html

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