Geschichte

Historische Entwicklung und bundesweite Bedeutung

Die Höhere Technische Bundeslehranstalt Ferlach ist das südlichste technisch-kreative Bildungszentrum Österreichs und verbindet traditionelles, kreatives Handwerk mit moderner Technologie. Ihre historischen Wurzeln liegen in der Ferlacher Büchsenmachertradition, die seit Jahrhunderten internationale Bedeutung besitzt. 1878 aus der gewerblichen „K&K Fachschule für Gewehrindustrie“ hervorgegangen, entwickelte sich die HTL zu einem bundesweit einzigartigen Kompetenzzentrum für seltene Handwerksberufe sowie spezialisierte technische Ausbildungen. Die Schule erhält nicht nur kulturell wertvolles Handwerk, sondern integriert dieses in zeitgemäße technologische und industrielle Kontexte.

Chronik

Direktor:innen

Seit nunmehr 13 Schuljahren leitet Mag. Silke Bergmoser als erste weibliche HTL-Direktorin Kärntens die HTL Ferlach. Ihre Amtsführung ist geprägt von Modernisierung, Traditionspflege, Internationalisierung und Qualitätsorientierung. Mit ihrem verbindlichen, innovationsfördernden und dialogorientierten Führungsstil gelingt es ihr, die doch sehr verschiedenen schulischen Ausbildungsschwerpunkte unter dem Slogan „Technik – Kunst – Design“ zu vereinen und stets weiterzuentwickeln. Der Fokus liegt besonders auf den „Mädchen in der Technik“, der seit Beginn ihrer Tätigkeit kontinuierlich verfolgt wird. Aktuell liegt der Mädchenanteil an der gesamten HTL Ferlach bei rund 40% (bei 26% im Lehrplan Maschinenbau), was wiederum ein österreichweites Alleinstellungsmerkmal für die erfolgreiche, südlichste HTL Österreichs ist.
 
Mag. Silke Bergmoser 01.01.2014 – heute
OStR Dipl.-Ing. Max Winkler 01.10.2005 – 31.12.2013
StR Ing. Peter Seiler 01.09.1999 – 01.10.2005
HR Dipl.-Ing. Dr. Heinrich Janschek 01.06.1986 – 31.08.1999
HR Dipl.-Ing. Kurt Straschuschnig 01.09.1979 – 31.12.1985
HR Ing. Viktor Landerl 01.09.1950 – 31.08.1979